Berlin

Von jungen Menschen aus der ganzen Stadt Berlin ist die Freundschaftsikone an unterschiedliche Orte gebracht worden und durchzog so einen kleinen “Berliner Pilgerweg des Vertrauens”.

Die Ikone war vom 06. Juli bis zum 12. September in der Hauptstadt. “Es ist wichtig, dass in einer Großmetropole wie Berlin, wo die Kirche sich immer wieder neue Wege suchen muss, um den Menschen mit der Botschaft Christ zu konfrontieren, das Zeichen der Freundschaftsikonenwanderung von den Berliner Christen gesehen wird. Dieses Zeichen der “wandernden Ikone”, wird für viele Christen zu einem Symbol des gemeinsamen Teilens einer Sache und zugleich tut sich die Gewissheit bei vielen auf, dass wir alle in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche stehen”, so Sven Schmidt, der mit seinem Bruder Meik und weiteren Freunden die ersten Stationen der “Wanderung durch Berlin” organisierte.

Es waren Orte wie das Karmeliten Kloster Regina Martyrum, die Jugendhaftanstalt Plötzensee und der Christliche Verein “Neustart”, wo Taizé-Gebete stattfanden. “Das Gebet in der Jugendhaftanstalt war besonders beeindruckend. Für viele der Häftlinge war das sicherlich ein sehr schöner Moment Menschen kommen zu sehen, die ihnen die “Ikone der Freundschaft” ins Haftgebäude bringen. Die Stille war, glaube ich, für viele sehr heilsam”, berichtet Gabriele Maier aus Berlin Kreuzberg. Auch der Verein “Neustart”, der sich um Prostituierte und Drogenabhängige in der Kürfürstenstraße kümmert, freute sich sehr über den Besuch der Jugendlichen, die am Abend ein Taizé-Gebet im Vereinsraum abhielten. Die Freundschaftsikone wird nun ihre Reise durch die Republik vorsetzen, ihr nächster Halt wird Stuttgart sein.

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